2.2 Wie wirkt Reiki ?

Reiki hat nichts mit medizinischen Behandlungen zu tun. Ein Großteil der Wirkung liegt in der meditativen Versenkung, die sich sowohl bei dem Reiki-Gebenden wie bei dem Empfangenden einstellt. Wer mit dem Gedanken umgehen kann, dass Gott nicht nur irgendwo im Kosmos zu Hause ist, sondern auch in jedem Menschen, in jedem Tier und in jeder Pflanze wohnt, der kann sich vorstellen, dass eine Versenkung immer ein Anschluss an das Göttliche in uns bedeutet. Bei Stress sagen wir oft ganz richtig: "Ich muss mal wieder zu mir selbst kommen." Dass wir uns bei Stress schlecht fühlen, haben wir alle schon gespürt. Der Grund ist der, dass wir vorübergehend den Kontakt zu unserem Inneren verloren haben. Diesen können wir entweder durch Tiefschlaf oder durch Meditation wieder herstellen. Danach fühlen wir uns ausgeruht, werden heiter und leistungsfähig. Die Kräfte im Inneren fließen wieder, auch die Selbstheilungskräfte. Jeder Arzt weiß, dass in solcher Verfassung, Heilung viel schneller möglich ist. Und jeder Pfarrer weiß, dass ein ruhiger Mensch aufgeschlossen ist für die höheren Wahrnehmungen, für den Kontakt mit Gott.

 

Obwohl Reiki weder eine Medizin, noch eine Religion ist, kann sie dem Menschen in beiden Bereichen helfen. Genau das beobachten wir auch in den Reiki-Seminaren: Jeder Seminar-Teilnehmer ist danach fröhlicher als zu Beginn. Er hat zugenommen an Bewusstheit, ihm ist vieles über sich selbst klargeworden, er hat sich besser kennengelernt. In den Reiki-Kursen werden keine Dogmen verkündet (die machen nicht glücklich), aber wenn ein Mensch ein tieferes Verhältnis zu seinem eigenen Inneren gewonnen hat, dann fühlt er sich besser, dann fühlt er sich erhoben und - das ist vielleicht das Wichtigste - dann hat seine Liebesfähigkeit zugenommen, seine Fähigkeit zu wahrer Liebe, zu bedingungsloser Liebe, die den anderen annehmen kann so, wie er ist.