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Reiki
hat nichts mit medizinischen Behandlungen zu tun. Ein Großteil der
Wirkung liegt in der meditativen Versenkung, die sich sowohl bei
dem Reiki-Gebenden wie bei dem Empfangenden einstellt. Wer mit dem
Gedanken umgehen kann, dass Gott nicht nur irgendwo im Kosmos zu
Hause ist, sondern auch in jedem Menschen, in jedem Tier und in
jeder Pflanze wohnt, der kann sich vorstellen, dass eine Versenkung
immer ein Anschluss an das Göttliche in uns bedeutet. Bei Stress
sagen wir oft ganz richtig: "Ich muss mal wieder zu mir selbst
kommen." Dass wir uns bei Stress schlecht fühlen, haben wir
alle schon gespürt. Der Grund ist der, dass wir vorübergehend den
Kontakt zu unserem Inneren verloren haben. Diesen können wir entweder
durch Tiefschlaf oder durch Meditation wieder herstellen. Danach
fühlen wir uns ausgeruht, werden heiter und leistungsfähig. Die
Kräfte im Inneren fließen wieder, auch die Selbstheilungskräfte.
Jeder Arzt weiß, dass in solcher Verfassung, Heilung viel schneller
möglich ist. Und jeder Pfarrer weiß, dass ein ruhiger Mensch aufgeschlossen
ist für die höheren Wahrnehmungen, für den Kontakt mit Gott.
Obwohl
Reiki weder eine Medizin,
noch eine Religion ist, kann sie dem Menschen in beiden Bereichen
helfen. Genau das beobachten wir auch in den Reiki-Seminaren: Jeder
Seminar-Teilnehmer ist danach fröhlicher als zu Beginn. Er hat zugenommen
an Bewusstheit, ihm ist vieles über sich selbst klargeworden, er
hat sich besser kennengelernt. In den Reiki-Kursen werden keine
Dogmen verkündet (die machen nicht glücklich), aber wenn ein Mensch
ein tieferes Verhältnis zu seinem eigenen Inneren gewonnen hat,
dann fühlt er sich besser, dann fühlt er sich erhoben und - das
ist vielleicht das Wichtigste - dann hat seine Liebesfähigkeit zugenommen,
seine Fähigkeit zu wahrer Liebe, zu bedingungsloser Liebe, die den
anderen annehmen kann so, wie er ist.
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